BeckerArchitektur
  • Aktuell
  • Projekte
  • Büro
  • Neubauten
  • Sanierungen
  • Studien
 
  • Architektur+

 

Überbauung im Bangarta

Familienpark beim Waldhotel

Haus mit Hof

Gewerbebau an der Simmi

Wohnen am Buchenweg

Haus Mazora

Wohnen im Riet

Aussenraum Ritterweine WY Weinbar

Haus zwischen den Reben

Carport Adler Vaduz

Wohnen an der Spaniagasse

Haus Perilla

Garagenanbau Vaduz

Wohnen auf der Egerta

Pool im Park

Wohnen im Äscherle

Wohnen im Park, Schaanerhof

Poolhaus in Laax

Wohnen am Felbenweg

Haus in den Gärten

Villa am Hang

Deponie im Rain

Wohnen am Eschnerberg

Poolhaus am Giessen

Wohnen im Oberdorf

Haus im Dorfkern

Wohnen am Exerzierplatz

Haus im Reberle

Wohnungsausbau Triesenberg

 

Becker Architektur © 2020

 

Familienpark beim Waldhotel

Zum Projektbeschrieb Zur Bildgalerie

 

 

Das Waldhotel Liechtensteiner Hof am Rand des Villenviertels von Vaduz wurde Anfang der 1930er Jahre errichtet und galt als erste noble Herberge des Fürstentum Liechtensteins. Die Lage, die Architektur und die Aussenflächen mit Tennisplatz und Schwimmbad galten als einzigartig für die Region. Dieses Stück Architektur- und Kulturgeschichte Liechtensteins wurde schliesslich aus Mangel an Gästen Ende der 1970er Jahre wieder abgebrochen. Bis auf den ehemaligen Keller, welche nicht abgetragen sondern lediglich mit Erdreich überdeckt wurde, erinnert nichts mehr an das einst prächtige Waldhotel.

  • Ort
    Vaduz, Liechtenstein

  • Bearbeitung
    2022 – 2024

  • Auftraggeber
    Gemeinde Vaduz

  • Architektur
    Becker Architektur AG

  • Landschaftsarchitektur
    Peter Vogt Landschaftsarchitektur

  • Photographie
    Architekturfotografie, Barbara Bühler, Basel

Das heutige Areal beim Waldhotel präsentiert sich nicht besonders attraktiv und wenig liebevoll gestaltet. Nebst einer neuen Freiraumgestaltung soll das Areal mit zwei architektonischen Interventionen aufgewertet werden. Eine davon ist die Reaktivierung der zugeschütteten Kellerräume des Waldhotels. Der Eingang wird durch eine markante Betonwand mit aufgesetztem Vordach akzentuiert. Mit dieser Massnahme werden die unterirdischen Räumen auch oberirdisch präsent und somit im Gelände verankert. Die historische Substanz soll mit wenigen, aber gezielten Eingriffen an die neue Nutzung angepasst werden. Eine Glaswand hinter dem Eingang wird eingezogen und der Raum mit einer neuen Beleuchtung versehen, sodass die historischen Wände und Decke so wenig als möglich angetastet werden müssen. Der unter dem Vordach liegende gedeckte Platz soll als Schutz und Versammlungsmöglichkeit dienen. 

Die zweite aufwertende Massnahme ist der Abbruch und Ersatz der Toilettenanlagen. Das neue Gebäude wird an der Einfahrt zum Parkplatz auf der Nordwestseite des Areals positioniert und bildet so den Auftakt zum Gelände. Der Neubau präsentiert sich als minimalistischer Körper. Das kleine Volumen mit Giebeldach weckt Assoziationen an eine Hütte im Wald und wirkt, mit heimischem Holz verkleidet, abstrakt und vertraut zugleich. Durch seine ikonische Form ist es identifikationsstiftend für den Ort und die eigentliche Nutzung rückt dabei gewollter massen in den Hintergrund. Die beiden Eingriffe haben genügend grossen Abstand zueinander, damit jeder für sich wirken kann. Zusammen mit der Freiraumgestaltung verleihen die erwähnten Massnahmen dem Ort ein neues, attraktives Aussehen und stärken dabei den vorhandenen Charakter.

 

Becker Architektur © 2020

  • Aktuell
  • Neubauten
  • Sanierungen
  • Studien
  • Büro
  • Architektur+

 

Becker Architektur © 2020